
Die in den Charts dargestellten Preise spiegeln die allgemeine Marktentwicklung im Heizölbereich wider und dienen zur Orientierung über aktuelle Trends. Bitte beachten Sie, dass die tatsächlichen Endkundenpreise regional unterschiedlich ausfallen können. Diese Unterschiede ergeben sich unter anderem durch die lokale Verfügbarkeit von Heizöl, logistische Faktoren sowie die Entfernung zu Raffinerien oder Tanklagern. Daher kann der endgültige Preis je nach Lieferregion variieren. Gern informieren wir Sie persönlich über die für Sie gültigen Konditionen.
Viele Besitzer von Einfamilienhäusern möchten aktuell ihre Energiekosten senken. Ein großer Hebel dafür ist die Temperatur des Warmwasserspeichers. Wer die Temperatur absenkt, spart sofort bares Geld und schont die Umwelt. Oft hört man jedoch die Warnung: Achtung vor Legionellen! Müssen Sie sich nun zwischen Sparen und Gesundheit entscheiden? Die klare Antwort lautet: Nein. Mit den richtigen zusätzlichen Maßnahmen bleibt Ihr Wasser auch bei niedrigeren Temperaturen absolut sicher und hygienisch.
Legionellen sind natürliche Bakterien im Wasser. Sie vermehren sich besonders gut in stehendem Wasser bei Temperaturen zwischen 25 °C und 45 °C. Gefährlich werden sie nur, wenn sie als feiner Nebel (Aerosol) beim Duschen tief in die Lunge eingeatmet werden. Das Trinken von legionellenhaltigem Wasser ist für gesunde Menschen dagegen harmlos.
In vielen Köpfen – und alten Bedienungsanleitungen – steckt noch das wöchentliche „Legionellen-Programm“. Die Wissenschaft zeigt heute jedoch: Bei normalem Wasserverbrauch im Einfamilienhaus ist das wöchentliche Hochheizen reine Energieverschwendung.
Mit folgenden unkomplizierten Gewohnheiten können Sie sich und Ihre Familie gut vor Legionellen schützen:
1. Regelmäßiger Wasseraustausch (Kein Stillstand)
2. Wasserhähne im Gästebad nutzen
3. Das „Spül- und Heiz-Ritual“ nach dem Urlaub
Für eine gezielte thermische Desinfektion muss die gesamte Trinkwasserinstallation mit mindestens 70 °C heißem Wasser durchströmt werden. Nur den Speicher kurzfristig auf 70 °C zu bringen, reicht nicht. Jedoch ist eine thermische Desinfektion nur dann sinnvoll, wenn bereits eine relevante Legionellenbelastung festgestellt wurde oder eine Trinkwasserinstallation hygienisch auffällig ist.
4. Totleitungen entfernen
Energieeffizienz und Hygiene schließen sich keineswegs aus. Im Einfamilienhaus schlägt der tägliche Wasserdurchsatz die Temperatur bei Weitem. Wenn Sie das Wasser im Haus einfach im Fluss halten und nur nach dem Urlaub einmalig hochheizen, können Sie die tägliche Betriebstemperatur Ihres Warmwasserspeichers beruhigt absenken. So freuen sich Ihr Geldbeutel und die Umwelt – ganz ohne Kompromisse bei der Sicherheit.