
Die in den Charts dargestellten Preise spiegeln die allgemeine Marktentwicklung im Heizölbereich wider und dienen zur Orientierung über aktuelle Trends. Bitte beachten Sie, dass die tatsächlichen Endkundenpreise regional unterschiedlich ausfallen können. Diese Unterschiede ergeben sich unter anderem durch die lokale Verfügbarkeit von Heizöl, logistische Faktoren sowie die Entfernung zu Raffinerien oder Tanklagern. Daher kann der endgültige Preis je nach Lieferregion variieren. Gern informieren wir Sie persönlich über die für Sie gültigen Konditionen.
Nach den jüngsten Rückgängen im Zuge der US-Aktionen gegen Venezuela haben sich die Ölpreise am Donnerstag stabilisiert. Die Ölpreise waren durch Spekulationen über ein bald steigendes Rohölangebot aus Venezuela unter Druck geraten. Die USA hatten kurz nach ihrem Militäreinsatz in Caracas direkt in den venezolanischen Ölsektor eingegriffen und angekündigt, zwischen 30 und 50 Millionen Barrel bislang sanktionierten Öls an die Vereinigten Staaten zu liefern. Zudem bestätigte die staatliche Ölgesellschaft PDVSA Gespräche mit Washington über Rohöllieferungen, die sich am bestehenden Modell mit Chevron orientieren sollen. Berichten zufolge könnten die USA dabei einen gewissen Einfluss auf PDVSA erhalten.
Der Markt reagiert sensibel, da das globale Ölangebot ohnehin hoch ist und viele Förderländer bereits auf hohem Niveau produzieren. Ein zusätzliches Angebot aus Venezuela würde diesen Preisdruck weiter verstärken, auch wenn konkrete Auswirkungen noch unklar sind.
Parallel dazu verschärfen sich die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China. Die mögliche Umleitung venezolanischer Ölströme dürfte China besonders treffen, da Peking einen erheblichen Teil der venezolanischen Ölexporte über Kredit- und Lieferabkommen vorfinanziert hatte. Insgesamt bleibt der Ölmarkt von geopolitischen Risiken geprägt, während die Preisentwicklung derzeit zwischen Angebotsausweitung und geopolitischer Unsicherheit ausbalanciert wird.
Derweil hat der Winter Deutschland fest im Griff. Die Heizungen laufen auf Hochtouren und einige Heizölkunden müssen die Tanks nachbefüllen lassen, wobei das Preisnieveau trotz der gestiegenen CO2 Steuer nicht unattraktiv ist.

| Bereich | Schlusskurs 06.01.2026 |
Schlusskurs 07.01.2026 |
Startkurs heute 08.01.2026 |
Veränderung zum Vortag |
Tendenz 08.01.2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| Heizölpreis (Euro/100L) 3.000 L. Standardqualität |
97,19 | 96,13 | 95,63 | -0,5 % | ![]() |
| Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel) |
61,23 | 60,39 | 60,24 | -0,2 % | ![]() |
| Wechselkurs (Euro/US-Dollar) |
1,1693 | 1,1685 | 1,1682 | 0,0 % | ![]() |